Buchtipps

Der Verein Musikschaffende Schweiz empfiehlt folgende Literatur:

Poto Wegener: Musik und Recht - Schweizer Handbuch für Musikschaffende

Die Unterhaltungs-Kultur hat sich zu einer Industrie entwickelt, die durch die Verbreitung von aktueller Populärmusik riesige Umsätze generiert. Es ist daher unerlässlich für jeden, die Regeln des Musik-Business zu kennen um seine Rechte wahrzunehmen – sei es als Komponist, Manager, Interpret ect. «musik & recht» zeigt die Fakten und Mechanismen des schweizerischen Musikbusiness detailliert und übersichtlich auf. Es werden die Bereiche Urheberrecht, Verwertungsrecht (SUISA, Swissperform), Tonträgerindustrie, Tonträgerverträge, Verlagswesen, Vertragsrecht, Konzertverträge sowie Gruppeninterne Verträge und Organisationsstrukturen ausgeleuchtet. Ebenfalls besprochen werden Themen wie Sampling und Remix, Musik und Internet, Management und Booking, Schutz des Gruppennamens, Lärmschutz und soziale Vorsorge. Ein Muss für jeden, der es genau wissen will.

Robert Lyng: Musik und Moneten

Im «Musik & Moneten» geht es um bares Geld – ihr Geld! Denn jede Klausel in einem Künstler-, Bandübernahme- oder Produzentenvertrag hat für sämtliche Vertragsparteien auch eine konkrete wirtschaftliche Bedeutung. Doch meist ist diese Bedeutung in scheinbar harmlosen Auslegungen oder «Standard-Klauseln» versteckt.

«Musik & Moneten» bringt Licht in die wirtschaftlichen Aspekte, zeigt, wie man sein Geld bekommt und wie es einem wieder weggenommen wird, präsentiert Tipps und Tricks, Alternativen und Anregungen. Dieses Buch ist nicht nur für Künstler, sondern auch für Produzenten, Manager, Rechtsanwälte, Steuerberater, Verleger und Mitarbeiter von Produktions- und Tonträgerfirmen interessant.

Robert Lyng: Die Praxis im Musikbusiness

Autor Robert Lyng gibt profunde Einblicke in die Praxis im Musikbusiness von heute: Von der Herstellung des ersten Demobands bis hin zur fertigen CD werden die Strukturen sowie die damit verbundenen Chancen und Risiken aufgezeigt.

Zudem erklärt Lyng Begriffe wie Urheberrechtsgesetz, Bandübernahmevertrag, Verlags-Tantiemen und Konventionalstrafe, nimmt aber auch Randgebiete unter die Lupe: Management, Einkommens-, Gewerbe- und Umsatzsteuer und nicht zuletzt Möglichkeiten der Krankenversicherung für freischaffende Künstler sowie die rechtlichen Grundlagen zur Gründung eines eigenen Verlags. Rechtliche Schwierigkeiten und deren Vermeidung werden umfassend, fachkundig und kurzweilig aufgezeigt. Zusammen mit den wertvollen Tipps und den Musterverträgen wird dieses Buch so zu einer spannenden und lehrreichen Lektüre für alle, die mehr über das härteste Geschäft der Welt wissen wollen.

Gerd Leonhard: The Future Of Music

Ein provokatives Buch über die Zukunft des Musikbusiness. Zwei «Musikfuturisten» schreiben über die digitale Revolution im Musikgeschäft und prpohezeien, dass Musik wie Wasser wird: frei fliessend und für alle zugänglich. Davon ausgehend, dass technologische Erneuerungen den Markt bisher immer vergrössert haben, sehen sie neue Chancen und zeigen auf, wie sie genutzt werden können. Da bald jeder 24/7/365 via Breitbandanschluss verbunden sein wird, sollte die Frage nicht mehr lauten «wie kann das downloaden verhindert werden?» sondern «wie kann ich das Interesse des Users kommerziell nutzen?»

Die neu entstandenen Nischenmärkte bieten plötzlich viel Platz für alle und werden nicht mehr nur von wenigen Grossen beherrscht. Mit dem Internet eröffnen sich neue Vertriebskanäle und die Vorteile davon liegen auf der Hand: keine Lagerbeschränkungen, keine Vertriebsengpässe und überall auf der Welt erhältlich – «music like water» eben.

Frank Miller: Blindenhund für Wohlstandskinder

Eine Schweizer Musikgruppe bekommt das Angebot, als Vorband von Joe Cocker zu spielen. Ein Bandmitglied meint dazu: «Joe Cocker find ich Scheisse, bei dem will ich nicht Vorband sein.»

Besagte Band schliesst einen Vertrag mit einer grossen Plattenfirma ab und steht kurz vor dem Durchbruch. Und wünscht sich nicht jede Band Erfolg? Oder ist es am Ende doch einfacher, nur davon zu reden, statt alles für ihn zu tun? Diese Band jedenfalls zögert, diskutiert, jammert und steht sich selbst im Weg. Erst wundert sich ihr Manager, dann wird er wütend – schliesslich schreibt er auf, was er erlebt. Frank Millers Tagebuch wirft einen Blick hinter die Kulissen der Musikbranche und ist so spannend wie unbequem.

Moritz Sauer: Websites für Musiker, DJ’s und Netlabels

Die etablierte Musikindustrie ist bereits seit Jahren im Umbruch, aber auch für noch unbekannte Musiker und Labels öffnen das Internet und neue Technologien völlig neue Möglichkeiten: Ohne großen Aufwand können sie ihre Musik jetzt selbst vertreiben und einem weltweiten Publikum bekannt machen. Netlabel-Experte Moritz Sauer zeigt in diesem Buch, wie dies erreicht wird. Zu den behandelten Themen gehören die Aufbereitung von Audiodateien für das Web, Konzeption und Layout der Website, Einsatz eines Redaktionssystems wie WordPress, Newsletter und andere Mittel zur Promotion im Web.

Die im Buch entwickelten HTML- und Photoshop-Musterdateien stehen auf der beiliegenden CD frei zur Verfügung. Sie können damit auch ohne Profikenntnisse anspruchsvolle Musik-Websites entwickeln. Die CD enthält außerdem zahlreiche freie Programme zur Bearbeitung von Audiodateien und zur Website-Entwicklung.

Robert R. Kessler: Crash-Kurs Musikbusiness

Ein Musiker muss heute weit mehr als nur sein Instrument beherrschen. Er übernimmt für sich selbst die Aufgaben eines Managers, muss verhandeln, überzeugen und seine Ideen umsetzen können. Mit «Crashkurs Musikmanagement» erfährt der Leser alles über die Selbständigkeit als Musiker, wie seine ersten Schritte in der Freiberuflichkeit sind, wie er sich am besten verkauft und mit den wichtigen Playern verhandelt. Er erfährt, wie er am Telefon überzeugen und dadurch bessere Gigs festmachen kann, wie er Sponsoren findet und wie er seine Band mit einem ausgeklügelten Marketingplan verblüfft. Mit diesem Buch gelingt dem Musiker schnell und praxisnah der Einstieg in einen Bereich der Musik, der sonst nur Musikmanagern mit BWL-Studium zugänglich ist. Es ist eine Anleitung zum professionellen Selbstmanagement für Musiker, mit vielen Checklisten und Erklärungen. Ein detailliertes Inhaltsverzeichnis gibt es unter www.deutschesfachbuch.de.

Oliver Macchi: Der Tonträgervertrag

Das Buch gilt als «unentbehrliche Nachschlagewerk für alle rechtlichen Probleme rund um den Plattenvertrag». Unter anderem behandelt es Themen wie Vertragsverhandlungen, Vertragsabschluss, die verschiedenen Arten von Vertragsparteien (zum Beispiel die Band als AG), die verschiedenen Rechte (Urheberrechte, Interpretenrechte, Namensrechte etc.), Sampling, Künstlerentschädigung, Vertragsgebiet und Vertragsbeendigung. Im Fokus steht der Bandübernahmevertrag unter Berücksichtigung des Künstler – und Vertriebsvertrages.