#ShowTheCredits – Die Arbeit hinter der Kulisse muss sichtbarer werden

Wer steckt eigentlich hinter der Musik, die man so hört? Nicht alle Musikhörer_Innen interessiert das, aber die Fans häufig schon. Früher hätte man das im Booklet des Albums nachlesen können. Heute bekommt man dort, wo die Musik abgespielt wird, kaum Informationen.

Wer hat produziert?
Wer hat die Instrumente gespielt?
Ist das ein richtiges Orchester oder der Computer?
Wo wurde das aufgenommen? Von wem?
Aha, der Schlagzeuger meiner anderen Lieblingsband hat hier ja auch was gemacht…

Wir fordern die digitalen Musik-Plattformen auf, den Fans die Credits zugänglich zu machen.
Wir erwarten von der Muskindustrie, dass sie den Plattformen vollständige Credits liefert.
Und wir wünschen uns von den MusikhörerInnen, dass sie sich wieder vermehrt bewusst machen, wieviel Arbeit in einem fertigen Song steckt.  Und dass es deshalb auch richtig ist, etwas Geld auszugeben für Musik, die man ja hören will. 

Deshalb unsere Aktion #ShowTheCredits, pünktlich zum World Intellectual Property Day 2017 am 26.4.
Denn damit man die Arbeit der MusikerInnen wertschätzen kann, muss man erst mal wissen, dass sie getan wurde.

Wir sammeln hier Memes und Kommentare zum Hashtag. Und los…

Herzlich, eure Musikschaffenden Schweiz

1 Antwort
  1. Claudio Brancher
    Claudio Brancher says:

    Einen Song zu produzieren kann gut und gerne mal zwei Wochen Vollzeitarbeit bedeuten. Möchtest Du einen halben Monat GRATIS arbeiten?
    Deshalb: Credits vollständig anzeigen und für Musik bezahlen. Einfach aber fair!

Kommentare sind deaktiviert.