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Keine Schliessung von Spartensendern! Grosser Schaden, keine Einsparungen
Die nationalrätliche Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF-N) will mit einer Motion den Bundesrat beauftragen, die Zahl der Radio-Spartensender zu reduzieren, welche keinen „eigentlichen Service public-Auftrag wahrnehmen“.

Lest hier unsere Medienmitteilung mit Argumenten, Infos und Zahlen:
Medienmitteilung_Keine Billag für SRG SpartenradiosDef

Folgende Punkte müssen bei der Service Public / No Billag-Debatte gebührend gewichtet werden:

  • Der Service-public-Auftrag der SRG beinhaltet die Vielfalt der Schweizer Musik: Spartensender dürfen nicht ersatzlos wegfallen.
  • 1,5 Mio. CHF Urheberrechtsvergütungen aus Radiogebühren sind für die Schweizer Musik ein relevantes wirtschaftliches Standbein.
  • Die privaten Medien machen kein Bekenntnis zum einheimischen Repertoire.
  • Eine vielfältige Verbreitung und die Förderung der Schweizer Musik gehören zum Service public.

Diese Haltung wird von der Schweizer Musikszene in ganzer Breite mitgetragen. Unterzeichnet haben: Musikschaffende Schweiz / Schweizer Musiksyndikat / Schweizer Tonkünstlerverein / Schweizerischer Musikerverband SMV / Helvetia Rockt / IndieSuisse / IFPI / Schweizer Interpretengenossenschaft SIG / Schweizer Musikrat

#Swiss MusicOnAir ist die Kampagne der Musikschaffenden für mehr Schweizer Musik im Schweizer Radio. Während in Europa im Schnitt um die 40% einheimische  Musik gespielt wird, sind es in der Schweiz gerade mal um die 10 %. Mit der SRG haben wir seit 2004 die Charta der Schweizer Musik, ein Organ zum Austausch und zur gemeinsamen Zielsetzung. Das funktioniert gut. Der massgeblichste Sender SRF3 hat im letzten Jahr über 20% erreicht und die Werte wachsen. SRF Virus spielt gar über 50% Schweizer Musik. So gefällt uns das natürlich.
Unsere Hauptkritik gilt vielen privaten Stationen, wo zum Teil nicht einmal 5 % Schweizer Musik gespielt werden. Problematisch ist auch das Motto Wir machen keine Hits, wir spielen sie bei vielen kommerziellen Stationen. Das bedeutet, dass Schweizer Künstlerinnen kaum eine Chance haben, je ins Programm genommen zu werden. Unter dem Hashtag #SwissMusicOnAir werden wir ab Februar 2017 verschiedene Aktionen lancieren um hier ein grösseres Bewusstsein zu schaffen und die Lage für unsere Mitglieder zu verbessern.