World IP Day – Die Denklücken des Bundes bei der Digitalisierung

Der 26. April ist internationaler Tag des geistigen Eigentums, World IP Day. Während die Produktion zunehmend auf den Menschen verzichten kann, stehen seine Ideen nach wie vor am Ausgangspunkt der ökonomischen Wertschöpfung. Die Berufe der «Creative Industries» werden zunehmend wichtiger. Auch die Musikschaffenden und die Kulturwirtschaft sind angewiesen auf den Schutz des geistigen Eigentums. Am Beispiel der Musikindustrie kann man zudem nachvollziehen, was auch anderen Branchen drohen kann, wenn der Rechtsstaat den digitalen Wandel einfach geschehen lässt.
Im Januar 2017 ist der ausführliche Bericht des Bundes zur Digitalen Wirtschaft erschienen. Die Herausforderungen der Kulturwirtschaft sind darin mit keinem Wort erwähnt. Ebenso wenig werden die grundlegenden Fragen nach dem Verhältnis zwischen dem Freiraum Internet und dem Rechtsraum Internet gestellt.
Unser Land braucht eine durchdachte und ernsthaft geführte Diskussion
über den Wandel im Zuge der Digitalisierung,
über den Rechtsraum Internet sowie die Rolle des Rechtsstaates darin
über die Mitverantwortung der KonsumentInnen und ihrer Vertreter

Suisseculture, der Dachverband der Schweizer Kulturschaffenden, hat zum World IP Day eine Diskussionsgrundlage formuliert, die einige schwerwiegende Denklücken der Schweizer Digitalpolitik benennt. MSS-Präsident Christoph Trummer hat als Suisseculture-Vorstandsmitglied massgeblich an der Erstellung dieses Papiers mitgewirkt.
Eine kurze Version des Kommentars ist bereits in der NZZ erschienen.

Lest hier den ganzen:

SC_Kommentar_Digitalbericht_d

SC_Commentaire_Digitalbericht_f